Vaterland, Volk …und Tierrechte (?)

Knut und Sigmar

Leute, ich gebe es zu. Hier ist also mein Coming Out:

ICH BIN EIN NAZI!

Ich bin ein Nazi, weil Hitler Vegetarier war und ich auch kein Fleisch esse.
Ich bin ein Nazi, weil die Nazis 1933 das damals progressivste Tierschutzgesetz der Welt erließen, was ausdrücklich mit dem Leid der Tiere begründet wurde.
Ich bin ein Nazi, weil ich alle Leute, die Tiere leiden lassen, am liebsten auf bestialische Weise umbringen würde.
Ich bin ein Nazi, weil ich den Tieren ein Recht auf Unversehrtheit und Leidfreiheit von menschlichen Einflüssen zugestehe.
Ich bin ein Nazi, weil der heutige Vegetarismus/Veganismus ja sowieso nur in der Tradition von Antisemiten wie Richard Wagner stünde.
Ich bin ein Nazi, weil ich angeblich den Holocaust relativiere.
Ich bin ein Nazi, weil P.E.T.A. (die u. a. den Holocaust tatsächlich relativiert) als medienwirksamste und finanzstärkste Tierrechtssekte repräsentativ für die gesamte Tierrechts-/Veganismus-/Antispebewegung sei.
Ich bin ein Nazi, weil ’sich für Tierrechte einsetzen‘ und ‚Menschenhass‘ nur zwei Seiten einer Medaille wären.
Und letztendlich bin ich ein Nazi, weil Antispeziesismus ja sowieso in die Barbarei führt.

Und wer gestern nicht bei der Veranstaltung war, in der die Antideutschen die Tierrechtsbewegung rhetorisch platt machten, hat nun selbst Schuld. Aber zum Glück gibt es ja das Internet und da kann die Verbalschlacht weitergehen….
…UND ZWAR GENAU HIER…

Viel Spaß ;-)


7 Antworten auf “Vaterland, Volk …und Tierrechte (?)”


  1. 1 kilian 23. Mai 2007 um 16:30 Uhr

    uiui, rege diskussion im forum ;)

    veganerInnen sind nazis und wer dem widerspricht will sowieso nur die rechten decken. :)

  2. 2 tee 24. Mai 2007 um 0:17 Uhr

    einen mitschnitt der ersten veranstaltung bei radio corax in halle gibt es hier.
    da der titel ja derselbe ist, nehme ich mal an, dass sich auch bei den referenten und am inhalt nicht so viel geändert hat. und auch zwischen dem ganzen scheiss gibt es ein paar lichte momente, die sich einige antispeziesist/innen ruhig mal durch den kopf gehen lassen könnten.

    ich wollte mir diese veranstaltung hier ja mal antun, nur leider voll verschlafen. na zum glück gibt es am 07.06. noch „was ist dran an der „drug free youth“?“. hierzulande nicht viel, wenn ich dem einmal vorgreifen darf.
    ich bin jedenfalls gespannt …

  3. 3 schneck 24. Mai 2007 um 14:09 Uhr

    und auch zwischen dem ganzen scheiss gibt es ein paar lichte momente, die sich einige antispeziesist/innen ruhig mal durch den kopf gehen lassen könnten.

    was denn so?/:)

  4. 4 sakuska 18. Juni 2007 um 13:33 Uhr

    haha, die veranstaltung war derbe lustig, massig menschen ohne argumente, die sich aus ihren essgewohnheiten eine weltanschauung basteln.nochmal, DU bist kein nazi weil du kein fleisch ist, sondern aufgrund deines „antispeziezismus“. hier noch ein paar von den infantilen smileys, ohne die hier kaum ein post auskommt:

    :x:d/8-|:o:-?:-"

  5. 5 strangeboy 28. Juli 2007 um 12:15 Uhr

    omg du hast den vortrag echt nicht verstanden…
    ich selber bin auch vegtarier und fand den vortrag richtig gut. die ag no krauts hat ja wohl oft genug gesagt das sie kein problem mit vegetariern hat sondern mit dem konsens der deutschen tierrechtsszene. und das der ekelhaft ist wirst du ja wohl verstanden haben offe ich…
    die ag no krauts hat niemanden unterstellt er sei ein nazi weil er sich für tierrechte einsetzt, im gegenteil findet den umgang mit tieren in unserer gesellschaft „bedauerlich“. du hast einfach nüscht gerafft!

  6. 6 tee 29. Juli 2007 um 3:34 Uhr

    die ag no krauts hat ja wohl oft genug gesagt das sie kein problem mit vegetariern hat sondern mit dem konsens der deutschen tierrechtsszene.

    du hast sicher keine ahnung, was in halle -speziell in der reil78- diesbezüglich schon seit jahren abgeht. und an solche „tierrechtler/innen“ richtete sich in erster linie auch der vortag. dann aber von einem „konsens“ zu sprechen, der diese leute faktisch nicht mit einschliesst und mit lauter bekloppten beispielen von peta bis waswiessich zu kommen ist mehr als polemik.

    es ist realsatire. in der die ag no tears for krauts wieder einmal gezeigt hat, dass es ihnen nicht um eine inhaltliche auseinandersetzung mit herrschaftskritischen antispeziesist/innen geht, sondern nur um grabenkämpfe, mehr nicht.

    übrigens: vegetarier sind die inkonsequenteren mörder …
    (diesbezüglich hast du noch nischt gerafft!)

  1. 1 regressive tendenzen und tendenzielle regressionen | tee Pingback am 26. Mai 2007 um 10:25 Uhr
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